Startseite
  Über...
  Archiv
  Meine story:"die story" (leider net fertig)
  meine älteste story...aba auch net fertig
  das gedicht enstand für ein girl das ich liebte...
  n schönes liebesgedicht
  der rap endstand für ein theaterstück...
  ein rap im aggrostil...lol
  ein textstück das aus langeweile endstand
  TABs
  Gästebuch
  Kontakt

   Privat-Chatroom =)
   Ikays Page
   RSE
   Kias Repage Page...


LACH DICH TOD !!! - MyVideo
Wenn Du Denkst - Dumbledore Hermine G. - MyVideo
Beatboxer mit Flöte - MyVideo

http://myblog.de/mcsebssite

Gratis bloggen bei
myblog.de





1. Kapitel

 

„Hey Seb, Post für dich“, sagte Oberkommissar Martin Schulze vom SMMS Sondereinsatzkommando der Kripo Neubrandenburg zu seinem Kollegen. „Sieht ziemlich komisch aus.“ „Zeig mal her“, meinte Sebastian Martin, „Von wem ist es?“ Und er nahm Martin den roten herzförmigen Umschlag aus der Hand. „Ach Gott, der ist von Martina. Wieso schickt sie ihn ausgerechnet ins Büro?“, wunderte sich Sebastian. „Wer ist denn Martina?“, grinst Martin, „Das ganze Präsidium weiß übrigens schon über den süßen roten Brief bescheid. Mann, wen hast du dir denn da bloß wieder geangelt?“ „Wen? Martina?“, fragte Sebastian verträumt, „Nee geangelt hab ich sie mir nicht, ich kenne sie schon lange, seit meinem 16. Lebensjahr. Früher haben wir uns per Handy geschrieben und neuerdings schreiben wir uns Briefe, ist billiger.“ Und damit öffnet er den Umschlag. Zisch, plötzlich ist alles voll von kleinen roten Glitzerherzchen. Martin kann sich sein Lachen nun echt nicht mehr verkneifen, „Ohhhh, wie süß! Hahaha!“ „Mist so eine Schweinerei, und Schulzi, darf ich dich daran erinnern, dass du seit Jahren nicht mehr einen solchen Brief bekommen hast?“ Nun war es an Sebastian zu grinsen. Martin schaute verbittert und böse drein, „Hey, was soll das heißen, Katja und ich brauchen so ein Kitsch nicht wir kommen auch ohne so was aus.“ „Oh ja, natürlich.“, meinte Sebastian darauf nur ironisch. „Ich denke ich hatte Recht, Kinder bringen die Liebe zum erlöschen, denn sie stellen sie auf eine harte Probe. Ich bin froh nur Onkel zu sein, und nicht Vater. Das wäre mir ein bisschen zu viel.“ „Ach red mal nur, du bist doch nur neidisch, dass du noch keine Frau hast, die Kinder mit dir haben möchte.“ Da ging die Tür auf und der Einsatzleiter der Kripo Neubrandenburg, Richard Wanke, kam herein. „Meine Herren, was gibt’s denn nun schon wieder für private Streitigkeiten? Könnten Sie diese vielleicht auf Dienstschluss vertagen?“, und ohne eine Antwort abzuwarten fuhr er fort: „Sagen Sie, was ist das für eine Schweinerei hier auf dem Boden, sagen Sie Sebastian, die stammt nicht zufällig aus ihrem Liebesbriefchen?“ Martin grinste und sagte nichts. Sebastian sagte, „ Ja, dass ist korrekt, Herr Wanke.“ „Sagen Sie, wie oft muss ich ihnen noch sagen, dass die Präsidiumsadresse nicht für ihre privaten Liebesbriefchen zu benutzen ist?!“ „Kein weiteres Mal, Herr Wanke“, lenkte Sebastian schnell ein, bevor sein Chef zur Topform auflaufen konnte, denn Mitarbeiter zur Schnecke zu machen, war seine Lieblingsbeschäftigung und Meisterdisziplin. Dieser besann sich nun wieder auf den eigentlichen Grund seines Kommens: „Also Meine Herren, kommen wir zur Sache. Wir haben ihn, den Krauelfall…“ „Den Krauelfall?“, fragte das SMMS Kommando gleichzeitig. „Ja, haben sie denn noch nichts davon gehört? Der Junge Dirk Krauel hat seinen Eltern schon seit einigen Tagen Sorgen bereitet und nun ist er abgehauen und unauffindbar.“ „Was Dirki?“, hauchte Martin und Sebastian blickte ihn erschrocken an. „Doch nicht unser Neffe oder?“ „Sie kennen ihn?“, fragte Richard, „Nun ja, sein Vater, Nils Krauel ist hier und wünscht mit den Beamten zu sprechen, die den Fall bekommen haben.“ „Also doch Dirki! Der Junge macht aber auch nur Müll und Probleme.“, meinte Martin. Sebastian sah Richard an. „Dann lassen Sie Nilsi mal zu uns vor, Richard.“ „Nilsi?“, fragte dieser nur verständnislos. „Ja, er ist der Mann meiner Schwester Josefin Krauel, sie können ihn dann zu uns vor lassen.“, meinte Sebastian, noch immer geschockt.

 

 

Ja, ja ich weiß, hier fehlt n stück, wird aber noch ergänzt.
Darin sagt Nilsi, dass Dirk schon seit einem Tag fehlt und telefonisch nicht zu erreichen ist.

 

 

 

 

 

                                                                       *

 

„Na Schatz, hast du heute wieder meine Arbeit gesichert? Ich hoffe du hast mir nicht zu viel verschafft“, lächelte Katja, als Martin nach Hause kam. Martin antwortete: „Heute war nichts weiter außer einer Festnahme, bei einer Hausdurchsuchung. War aber nichts dolles, nur eine Drogensache. Du aber mal etwas anderes, Dirki ist weg…“ „Ja, das weiß ich schon“, sagte Katja, „Josi hat’s mir vorhin schon erzählt.“ „Machst du dir denn gar keine Sorgen?“, fragte Martin. „Um Dirki? Nein! Der macht Josi und Nils so viele Sorgen, ich denke er kommt schon wieder. Er ist wohl bloß wieder abgedreht, weil er über 56 Stunden ununterbrochen am Computer saß und Josi dann von ihm verlangte, das Gerät auszuschalten, wegen der Stromrechnung. Und da ist ihm wohl eine Sicherung durchgebrannt. Woher weißt du das eigentlich?“, fragte sie schließlich. „Seb und ich haben den Fall. Du hättest nicht zufällig eine Idee wo er sein könnte, oder?“, erwiderte Martin. Katja antwortete mit einem schlichten: „Nein!“ und ergänzte: „Und jetzt komm, wir wollen Essen, die Kinder warten schon. Ina, Felix und Linda riefen im Chor, „wir sind keine Kinder mehr.“ Katja erwiderte: „Oh doch, solange ich für euch sorge schon! Ohne mich wärt ihr hilflos. Ihr könnt ja nicht mal kochen… keine Wäsche waschen… eigentlich gar nichts. Und da Kinder hilflos sind, wie ihr es seid, seid ihr nun mal Kinder. Punkt!“ Linda und Ina erwiderten nur ein freches „Pah“, mehr wussten sie gegen die, wie immer, nicht zu entkräftenden und starken Argumente Katjas nicht zu sagen. Katja registrierte diese Reaktion ihrer Töchter und fuhr in ihrer Litanei fort: „Nehmt euch ein Beispiel an Felix, er ist der Jüngste, benimmt sich aber wie der Erwachsenste von euch. „Bla, bla, bla… Felix hier, Felix da… dann soll sie ihn doch heiraten, diesen Streber, dieses Muttersöhnchen.“, flüsterte Ina Linda zu, worauf beiden zu kichern begannen. Katja beendete es mit: „Das hab ich gehört!“ „Apropos hören“, schritt Martin ein, um weiterem Streit keinen Ansatzpunkt zu bieten, „habt ihr schon gehört, Dirk ist weg, wahrscheinlich abgehauen. „Ich habe es ja immer gesagt, der taugt zu nichts anderem als vorm Computer zu hocken.“, meinte Felix mit einer Erwachsenenmiene. Ina meinte nur: „Felix halts Maul, dich hat keiner nach deiner beschissenen Meinung gefragt!“ Katja Sprang gleich auf die Ausdrücke ihrer Tochter an: „Na, na, na Fräulein, nicht solche Ausdrücke“ Linda wandte sich zu Ina: „Du, aber du musst doch zugeben, dass Felix da recht hat, Dirki macht doch echt nur Scheiße, oder?“ „Argh… dein Wortschatz!!“, setzte Katja hinzu. Noch einmal schritt Martin ein: „Was für mich wichtig wäre, hätte jemand von euch vielleicht eine Ahnung wo er sein könnte?“ Linda antwortete: „Hast du schon mal bei Oma nachgefragt?“ Martin sah sie an und sagte: „Ja, das hab ich schon, Fehlanzeige.“ Plötzlich klingelte das Telefon. Katja ging ran: „Schulze.“ „N’Abend Kaja, hier ist Seb, stör ich?“, drang Sebastians Stimme aus dem Hörer. „Ja“, sagte Katja leicht erregt, „das Timing stimmt mal wieder, wir essen Abendbrot.“ „Oh sorry“, entschuldigte sich Sebastian, „aber könnte ich…“ „…Martin sprechen?“, beendete Katja seine Frage. Und: „Nein!“, war ihre knappe Antwort. „Oooch komm, nur drei Minütchen.“, bat Sebastian seine Schwester. Katja rief nur: „Martin! Telefon für dich“, dann ging sie ins Wohnzimmer, zum Abendessen zurück. Dabei murmelte sie: „Wann lassen die endlich die Arbeit auf der Arbeit!“ Während sie sich setzte hörte sie Martin im Flur reden: „Nee du, das weiß ich nicht… Moment, ich frag mal…“ Er kam ins Wohnzimmer, da fragte Katja sofort: „Na wo willst du noch hin? Warum kannst du nicht einmal abschalten und wie andere Menschen auch die Arbeit im Büro und für die Arbeitszeit lassen?!“, fügte sie genervt an. Martin grinste: „Nun beruhig dich doch mal, Seb will nur wissen, ob Dirki ’n Handy hat.“ „Ja, klar, das Neuste von Nokia“, meinte Linda, „ Er hat damit schon zig mal angegeben.“ „Du hast nicht zufällig auch noch die Nummer, oder?“, fragte Martin ironisch. „Na klar“, meinte Linda. „Geh dann bitte mal ans Telefon und gib sie Onkel Seb durch“, ordnete Martin an, setzte sich und aß weiter, während Linda mit Sebastian telefonierte und ihm die Handynummer von Dirk gab. „Jupp, danke Linda, sag deiner Mutter nochmal Sorry für die Störung und deinem Vater, dass er mich morgen mit seinem Wagen abholen muss, meiner ist nämlich im Ar…, Eimer. Grüß Ina und Felix. Tschau“, meinte Sebastian. „Ist OK, tschau“, erwiderte Linda und legte auf.

 

                                                                       *

 

Sebastian saß am Tisch und wählte die Nummer, die er eben von Linda bekommen hatte, wartete auf das Freizeichen und überlegte, was er sagen sollte, wenn nun Dirk abheben würde. „Nein?“, ertönte es plötzlich aus dem Telefonhörer. Sebastian war überrascht, er hatte nicht damit gerechnet, dass Dirk wirklich rangehen würde. Er war sich aber sicher, dass er so tun müsste, als wüsste er nichts über Dirks Verschwinden… „Haaaaallooohoo?“, ertönte es wieder. …, ansonsten würde er sicher nicht mit sich reden lassen. „Ja hallo, hier ist Onkel Seb. Bist du’s Dirki?“, sagte Sebastian und lauschte. „Onkel Seb?“, fragte Dirk sehr misstrauisch: „Wo hast du meine Nummer her?“ „Von Linda!“, antwortete Sebastian. „Und warum rufst du an?“, fragte Dirk erneut. „Du bist mein Neffe und kennst dich mit Computern aus…“, meinte Sebastian. „Ahja, und?“, wurde er von Dirk unterbrochen. „Und ich hab mal wieder ’n Problem mit dem Ding.“ „Was hat er denn?“, fragt Dirk sofort. „Naja…“ Sebastian überlegte, denn er wusste nicht was er sagen sollte, schließlich kannte er sich damit wirklich nicht aus. „…Ähm“, setzte er fort, „ich hab einen USB-Speicherstick, also meinen MP3-Player, ganz normal angeschlossen, aber kann nicht darauf zugreifen. Über den Arbeitsplatz hab ich’s schon probiert.“ Ein: „Aha“, ertönte wieder. „Weißt du was man da machen kann?“ „Ja „, meinte Dirk nur. „Und was?“, hakte Sebastian nach. „Ist schlecht zu erklären“, erwiderte Dirk. „Du, ich brauch’s aber heute noch. Morgen bei der Razzia wollt ich’s hören, da bin ich konzentrierter“, wagte Sebastian alles auf eine Karte zu setzten. Er wartete gespannt auf eine Antwort. „Ich müsste vorbeikommen“, erklärte Dirk knapp durchs Telefon. „Soll ich mit Josi sprechen, oder dich mit Auto abholen?“, fragte Sebastian um den Unwissendenschein zu wahren. „Nein. Ich komme so. Krieg das geklärt. Bis gleich“, meinte Dirk in einem seiner langen Rekordsätze „Super, ich danke dir, bis gleich“ beendete Sebastian das Gespräch erfreut und erleichtert, erleichtert darüber, dass er Dirk erreicht hatte und erleichtert darüber, dass Dirk gleich bei ihm vorbeikommen würde. Doch wie weiter vorgehen, war die Frage, die sich Sebastian stellte. Plötzlich wusste er es. Er würde Dirk auch weiterhin nichts merken lassen. Sebastian fuhr den Computer hoch, stöpselte den MP3-Player an den Computer und zog ihn gleich wieder raus, als der PC ihn erkannte und anzeigte. Er öffnete nun das Batteriefach, grinste und nahm die Batterie heraus. „Problem gelöst“, dachte er. „So zeigt ihn der PC garantiert nicht an.“ Er verschloss das Batteriefach und stöpselte den MP3-Player wieder an.  Wie erwartet passierte nichts. Der Computer erkannte ihn nicht und im Arbeitsplatz war auch nicht zu finden. Nun überlegte Sebastian, was er tun sollte, wenn Dirk das MP3-Problem gelöst hätte. Plötzlich hatte er eine Idee. So rief er noch einmal Martin an um ihm seinen Plan zu erläutern, denn er brauchte Hilfe zur Umsetzung.

 

                                                                       *

 

Im Wohnzimmer klingelte das Telefon. „Ja?“, meldete sich eine Stimme. „Josi?“, fragte Sebastian. „Hier ist Seb.“ „Was gibt’s? Habt ihr Dirki gefunden? Ist ihm was passiert? Geht’s ihm gut? ...“ „Ähm Josi, atme erst einmal tief durch“, unterbrach Sebastian seine Schwester. „Dirki kommt gleich bei mir vorbei. Und da hab ich mir folgendes überlegt: …“, erläuterte er ihr seinen Plan. Josi legte auf und informierte Nils, der daraufhin gleich zu Martin fuhr.

 

                                                                       *

 

Es klingelte. Er stand auf ging an die Tür, öffnete und Dirk stand vor ihm. „Dirki, schön, dass du so schnell kommen konntest, meine Rettung“, meinte Sebastian dankbar und machte eine betende Geste mit seinen Händen. Er bat Dirk herein und bot ihm etwas zu Essen und zu Trinken an. Dirk nahm dankend an. Sebastian dachte: „Mann der hat einen Hunger.“, ließ sich aber nicht anmerken. Beim Essen werkelte Dirk am PC herum und hackte kräftig in die Tasten.

 

                                                                       *

 

Unten vor dem Haus parkten Martin und Nils ein. Nils meinte grade: „Super wie ihr das gemacht habt, euer Plan wird sicher funktionieren. Bin mal gespannt wie Dirki reagieren wird. Er kann sich schon mal frisch machen!“ „Hey, er ist zwar dein Sohn, aber sei nicht so streng mit ihm, er ist schließlich noch ein Kind“, riet Martin Nils. „Mal sehen“, antwortete dieser und überlegte. „OK, dann mal los“, gab Martin das Zeichen zum Aufbruch.

 

                                                                       *

 

Dirk hatte den Trick noch nicht durchschaut und arbeitete noch immer konzentriert. Plötzlich klingelte es. Dirk zuckte merklich zusammen. Sebastian fragte sich laut, wer das wohl sein könnte und was er wolle, zu dieser späten Stunde. Ging dann zur Tür und öffnete. „ÜBERRASCHUNG…“, schallte es ihm entgegen. „Was ist den hier los?“, tat er verwundert, obwohl er es ja am besten wusste, schließlich war es seine Idee gewesen. „Wir hatten noch Lust ein wenig Skat zu spielen, uns mal wieder ’n netten Abend zu machen“, sagte Martin. „Na dann kommt mal rein Jungs“, ließ Sebastian sie sehr euphorisch und theatral rein. Als Dirk seinen Vater sah, erstarrte er. Nils räusperte sich und holte scharf und tief Luft: „hier Steckst du also“, meinte er sehr ernst.




Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung